Fazit unserer Reise

Wir haben in den 7 Wochen knapp 4500km zurückgelegt. Wir haben uns viele schöne Orte wie Salzburg, diverse Inseln in Kroatien, Istrien, Venedig und die Plitvicer Seen angeschaut. Ich muss sagen, nicht nur Franzi und ich warne begeistert. Luisa hat in den letzten 7 wochen sehr viele Fortschritte gemacht. Als wir losgefahren sind, konnte sie kaum Krabbeln und jetzt rennt sie schon fast alleine durch die Wohnung. Wir sind froh, das wir die Elternzeit nicht beide Zuhause verbracht haben. Denn dann hätte es bestimmt öfter Streit gegeben. So haben wir 3 die Zeit super genossen und haben uns, und vor allem, Luisa viel besser kennen gelernt. Ich kann nur jedem empfehlen der die Möglichkeit hat zusammen Elternzeit zu nehmen die Zeit so zu nutzen und nicht mit dem Kind Zuhause zu sitzen.

Alles im Allen war es eine sehr sehr schöne zeit, die wir gerne wiederholen wollen würden. Auch jetzt zuhause drehen sich unsere Gespräche immer wieder um die Zeit „Unterwegs“. Es war eine wahnsinnig tolle und intensive Zeit zusammen die wir nicht mehr missen möchten.

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Schneller als erwartet

Wie viele von euch mitbekommen haben sind wir mittlerweile wieder zuhause. Als wir in Bovec ankamen haben wir recht schnell festgestellt das wir dort nicht viel mit der kleinen machen können. Wir hatten die Auswahl zwischen Canyning und Rafting, wir konnten Wandern (was Luisa nicht so gefallen hat die letzten Tage da sie immer in der Trage getragen werden musste) und wir hätten auf dem Campingplatz faulenzen können. Aber alles hat uns nicht so zugesagt. nachdem Franzi dann, eigendlich aus Scherz, gesagt hat, wenn wir morgen nach Hause fahren dann schaffen wir es am Samstag bei ihrem Onkel zum Geburtstag zu sein. Nach kurzer Überlegung stand es dann auch fest. Wir haben uns bei Franzis Tante angemeldet (nicht das wir nix zu essen bekommen da wir nicht eingeplant sind) mit der bitte es niemanden weiter zu sagen. Und am nächsten Tag ging es dann auch schon los. Ich wollte eigentlich über den Wurzenpass fahren, aber das haben wir uns dann anders überlegt, da wir gut und gerne 2-3 Stunden Zeit verloren hätten, da wir ja den Vršič-Pass und den Wurzenpass hätten überquären müssen. Aus dem Grund fuhren wir über Italien zurück. In Deutschland angekommen, wollten wir ca 40km über München einen Campingplatz aufsuchen, da aber der Verkehr um München Nachmittags so stark war, haben wir uns dazu entschlossen am Seehammer See, kurz vor Holzkirchen, Rast zu machen. Am nächsten Morgen ging es weiter Richtung Leipzig. Als wir Nachmittags gegen 15 Uhr bei Franzis Onkelz ankamen war die Überraschung bei Allen sehr groß. Nur Luisa war die Einzige die sich erstmal nicht gefreut hat. Denn plötzlich waren so viele Leute da, die sie begrüßt haben. Das wir das nicht gehäuer war. Mittlerweile haben wir uns Zuhause wieder gut eingelebt.

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Rauf auf 1611m

IMG_1763  Nachdem wir uns Gestern von dem netten Pärchen aus Berlin verabschiedet haben, haben wir uns auf den Weg zum Soča-Tal gemacht. Eine unerwartete lange Fahrt hatten wir vor uns. Obwohl wir nur ca. 20Km Luftlinie weiter westlich wollten, haben wir am Ende unseres Tages über 100km auf der Uhr gehabt. Wir fuhren zurück nach Bled und anschießend auf die Autobahn Richtung Karawankentunnel. Dann ging es bis Kranjska Gora und dann hinauf Richtung Trenta. Auf dem Weg bis zum Scheitelpunkt haben uns 14% Steigung IMG_1768und 25 Spitzkehren begleitet. Unser kleiner Bus hat sich teilweise sehr gequält und es ging nur im 1. und 2. Gang im Schneckentempo voran. Aber wie heißt es so schön, „der Stau ist nur hinten Blöd“. Oben am Vršič-Pass auf 1611m Höhe gab es eine kleine Hütte und viele Parkplätze mit parkenden Autos. Hier oben gibt es einige schöne Wanderwege, die wir aber mit Luisa leider nicht ablaufen konnten, da wir noch gut eine Stunde fahrt zum Campingplatz nach Bovec hatten. Da es ohnehin sehr voll war, vielleicht auch gut so. Bis hier hin haben wir schöne Ausblicke auf die großen 2000er Berge gehabt. Dann ging es wieder in 25 Spitzkehren nach unten. Auch hier boten sich sehr schöne Ausblicke. Unterwegs erreichten wir die Soča, der wir fast bis Bovec folgten. Es gab wirklich viel IMG_1765zu sehen. Die Soča ist ein wunderschöner türkisblauer Fluss der aus den Bergen hinab ins Tal fließt. Es gab schöne Stellen die zum Baden einluden. Am Nachmittag haben wir dann Bovec erreicht. Wir sind glatt erst mal am Campingplatz vorbei gefahren, was aber den Vorteil hatte das wir gleich Tanken konnten. Luisa konnte sich auf dem Klettergerüst noch schön austoben, so das sie dann Abends todmüde ins Bett gefallen ist.

Heute mussten wir leider Feststellen das wir mit Luisa hier nicht viel machen konnten. Wir wollten sie nicht wieder bei langen Wandertouren an die Trage fesseln. Andere Sachen haben wir leider nicht gefunden, daher müssen wir uns heute noch überlegen wie die nächsten Tage aussehen werden.

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Bohinj

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Bereits vor einigen Jahren haben wir hier (allerdings noch zu zweit) einen Urlaub verbracht. Leider war damals das Wetter nicht so gut, das man nicht all zu viel Wandern konnte.

Am Sonntag war das Wetter sehr bescheiden, was auch schon im Wetterbericht angesagt war. Diesen Tag nutzten wir um nach Bohinj zu fahren. Es liegt im Triglav Nationalpark in den Julischen Alpen. Der „Bohinjsko Jezero“ (ein See) liegt schön eingebettet in Bergen. Er hat eine wunderschöne tiefblaue Farbe.

Am Montag machten wir uns auf den Weg und fuhren mit der Seilbahn in das Vogel Ski Gebiet. IIMG_1629m Sommer wird es als Wandergebiet genutzt. Oben angekommen hat man einen herrlichen Blick über den See. Von dort aus ging es mit einem Sessellift noch einen Berg weiter hinter. Als wir mit dem Sessellift fuhren, sahen wir die Leute die einen Berg vor uns erklommen. Da wollen wir auch hin beschlossen wir. Der Weg führte uns über 2 kleinere Berge und immer wieder zu wunderschönen Aussichten und letztlich auf den Gipfel des „Sija“. Er ist 1880m hoch. Das letzte nach oben war nicht ohne. Es war klettern angesagt. Luisa hat es in der Trage super mitgemacht. Zwischendurch ist sie immer mal wieder eingeschlafen oder knabberte Gebäck. Oben Auf den Gipfel angekommen bot sich ein herrlicher Blick über die Berge. Sogar das Meer konnten wir sehen – die Bucht von Triest – damit haben wir nicht gerechnet. Absolut begeistert machten wir uns auf den Rückweg. Allerdings nahmen wir nicht den IMG_1718gleichen, sondern einen etwas seichteren Weg für den Abstieg. Er führte uns zunächst ein Stück am Kamm entlang bis es dann langsam in Serpentinen wieder zum Ausgangspunkt ging. Am Sessellift angekommen stiegen wir ein und genossen die Fahrt nach „unten“. Dann stiegen wir um und fuhren mit der Seilbahn wieder runter vom Berg. Es hat sich wirklich gelohnt noch einmal hier her zu kommen. Damals lag noch Schnee im Skigebiet und es war verdammt kalt.

Am Dienstag unternahmen wir nur eine kleine Wanderung eIMG_1753ntlang der Mostnica. Wir wanderten am Klamm entlang. Das Wasser bahnte sich einen spektakulären Weg durch die Landschaft. Mit einer Geschwindigkeit fließt das Wasser hindurch das es nur so spitz. Die Auswaschungen der Felsen sind schon sehr sehenswert diese sind wie Kugeln geformt. Leider konnten wir nicht sehr lange dort verweilen, da Luisa zu dem Zeitpunkt keine Lust hatte in der Trage zu sitzen und ständig meckerte.

Heute haben wir nicht viel gemacht. Wir haben faul auf dem Rasen gelegen und mit Luisa gespielt. Dann machten wir Nachmittags noch eine kleine Shoppingrunde und haben unser Vorzelt abgebaut, da es morgen auf die andere Seite des Nationalparks geht.

 

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Plitvička Jezera

Es ist schon wieder einige Zeit her, als wir das letzte mal etwas hochgeladen haben. Das Wetter wurde in Rab wieder etwas angenehmer, so das wir beschlossen noch einige Tag in der Stadt zu bleiben. Wir schauten uns das kleine Städtchen an. Es ist wirklich sehr schön, mit einer kleinen Burg.

cropped-P6290155.jpgAm Mittwoch sind wir dann weiter zu den Plitvicer Seen gefahren. Der Weg führte uns über die Fähre, weiter die Küstenstraße entlang. Dann, ab Karlobag, ging es hoch in die Berge. Wir fuhren Serpentinen hinauf und hatten einen traumhaften Ausblick über die Karvaner Bucht. Das Wetter war an diesem Tag traumhaft schön, so das man von Zadar bis in nach Losinj schauen konnte. Es war ein Genuss. Weiter ging es durch die Berge zu den Plitvicer Seen. Das Kroatien hier ist sehr grün. Nichts mehr von der Mondlandschaft zu sehen (Wie zum Teil auf einigen Inseln).

Hier auf dem Campingplatz in Garbovac gibt es einen wunderschönen Spielplatz, wo Luisa sich täglich austobt. 

Am Donnerstag und Freitag besuchten wir die Plitvicer Seen. Sie liegen unweit der Grenze zu Bosnien Herzegowina im Nationalpark „Plitvička Jezera“. Da am Donnerstag noch „Vorsaison“ von den Preisen herrschte, hatten wir Glück und brauchten nicht ganz so viel zahlen.

Die Plitvicer Seen teilen sich in 16 verschiedene Seen auf, die sich ständig verändern und IMG_1555immer wieder neue Formen annehmen. Es gibt unzählige Wasserfälle.

Den 1. Tag liefen wir die unteren Seen ab. Schon am der ersten Aussicht hatte man einen Wahnsinns Blick auf den größten Wasserfall. Wir liefen über Holzstege, die über Seen und Wasserfälle führten. Luisa wusste gar nicht wo sie zuerst hinschauen sollte. Überall war tosendes Wasser zu hören. Da es aber schon deutliche Urlaubssaison ist, war es recht voll. Das war nicht immer einfach. Es kamen Leute von vorne, welchen von hinten und drängelten sich vorbei und die Stege sind ca. 1 m breit. Weiter ging es dann mit dem Elektroboot über den Großen See und einem kleinen Shuttlebus wieder zurück. Der letzte Weg zu den Parkplätzen war oberhalb, so das wir immer einen tollen Blick auf das Wasser hatten.

IMG_1416Am Freitag liefen wir die oberen Seen ab. Es waren viele kleine Wasserfälle zu sehen. Wir hatten das Gefühl das etwas weniger Menschen hier unterwegs waren oder es verlief sich besser. Wir wanderten die Stege entlang der Wasserfälle und der blaugrünen Seen. Ein bisschen ist es wie in einer anderen Welt. Wir sahen Libellen und Fische mit blauen Schwänzen. Das Wasser ist so klar das man deutlich die Fische sehen konnte. Den letzten kleine Wanderabschnitt fing es an zu Regnen. Da es aber zum teil Regenwald ist stellten wir uns erst einmal unter. Danach gingen wir weiter. Luisa spuckte einmal ihren Nuckel aus und er landetet in einem Fluss und wurde vom Wasser fortgetragen. Ich muss zugeben, darauf hab ich nur gewartet. So musste sie den Rest des Ausflugs ohne klar kommen. Etwas irritiert war sie schon, das keiner Ihr den wieder gab. Der letzte Abschnitt ging wieder mit dem Shuttlebus zurück zum Parkplatz. IMG_1519

Heute haben wir noch einmal einen kleinen Haushaltstag. Morgen geht es dann weiter Richtung Slowenien.

Fazit: Die Plitvicer Seen muss man mal gesehen haben. Es ist wahnsinnig schön und auch die besten und schönsten Worte der Beschreibung können die Schönheit nicht vermitteln. Irgendwann werden wir sicher noch einmal hier her kommen. Aber wahrscheinlich nicht in der Hochsaison.:-)

 

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Weiter nach Rab

IMG_1362Nun sind schon wieder 5 Tage vergangen. Die letzten Tage waren hier sehr warm. Bis Donnerstag war es noch relativ erträglich, aber seit dem ist man gezwungen den ganzen Tag im Schatten zu verbringen. Donnerstag früh haben wir uns in Krk auf den Weg gemacht und sind wieder zurück über die Brücke (die für die Rückfahrt kostenlos passierbar ist), auf der Küstenstraße Richtung Rab. Man hat dort einen schönen Blick über das Meer nach Krk. Die Seite der Insel die dem Festland zugewannt ist Festland ist sieht aus wie eine Mondlandschaft. Von Weitem waren weder Bäume noch Sträucher zu erkennen, alles war nur Hellgrau. Nach etwas mehr als einer Stunde fahrt haben wir die Fähre nach Rab erreicht. Von oben haben wir schon gesehen das die Fähre gerade losgefahren ist. Glücklicherweise sind dort aktuell 2 Fähren im Einsatz, so das wir trotzdem nicht lange warten mussten. Der Dampfer war so voll, das wir die vorletzten waren die noch drauf gepasst haben. Bei dem Auto was hinter uns noch rauf kam, hat nicht mal mehr der kleine Finger zwischen Zufahrtsrampe und Stoßstange gepasst.

P6240951Weiter ging es dann nach Lopar auf den Campingplatz San Marino. Dort gibt es einen wunderschönen Sandstrand der für Luisa richtig toll war. Man musste gut 300m ins Wasser laufen bist wir bis zur Hüfte im Wasser waren. Die Wassertemperatur in dem vorderen Bereich hatte gut und gerne 37°C. Ideale Badewannentemperatur für die Kleine. Leider hat uns der Platz nicht so gut gefallen, wobei auch das Wetter dran schuld war denke ich. Der Platz war sehr sandig und wir hatten überall den Sand kleben, was uns nicht gefallen hat. Nach 2 unerträglich warmen Nächten sind wir 12km weiter, nach Rab gefahren. Hier stehen wir auf einen schönen schattigen Platz, wo wir zwar einen kleineren Strand haben, aber das Wasser für alle viel angenehmer ist. Heute Nacht mussten wir mit offenen Türen schlafen, da es sonst unerträglich im Auto war.

P6240887Unsere neuste Errungenschaft ist eine kleine Hängematte, die wir hier zwischen den Bäumen aufgespannt haben. Leider ist uns gestern, wie auch in damals in Portugal ein Stuhl kaputt gegangen den wir die nächsten Tage noch irgendwie ersetzen müssen. Gestern Nachmittag sind wir noch nach Rab gelaufen (ca. 20 Gehminuten). Wir werden jetzt noch ein paar Tage hier bleiben, um uns (wenn das Wetter besser wird) die Stadt noch einmal genauer anschauen.

Leider können wir im Moment keine Bilder hochladen, da wir derzeit sehr schlechten Internetempfang haben, die Bilder werden aber nachgereicht sobald wir wieder besseres Internet zu Verfügung haben.

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Krk

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Nach dem wir ein paar Tage in Novigrad verbracht haben, sind wir gestern weiter nach Krk gefahren. Die Tage in Novirgad haben wir sehr ruhig verbracht. Schön gemütlich sind wir durch die Stadt geschlendert, haben Eis gegessen und die Zeit mit Luisa genossen. Sie kann aktuell keine Minute ruhig sitzen. Es muss immer gelaufen werden. Da sie es nicht alleine kann, ist immer einer von uns gefragt. Kommt mal jemand anderes und möchte sie an die Hand nehmen wird gleich das „Ich-schreie-gleich-los-Gesicht“ aufgesetzt. Meist nehmen die netten Leute dann schnell wieder reiß aus.

Wir stehen jetzt in Krk auf einem wunderschönen Platz unter Feigen und Oliven. Das ist ein Traum. Mit Blick über die Stadt und auf den Hafen.

Heute haben wir uns die Stadt angesehen, waren im Pool baden (der Platz hat keinen Stand) und sind kilometerweit mit Luisa gelaufen.

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Ausflug nach Italien

Chioggia

Chioggia

 

Wie geplant sind wir am Dienstag nach Italien aufgebrochen. Schon am Montagabend haben wir das Zelt zusammengepackt, so das wir früh nicht mehr standen wir erst einmal einige an der Grenze. Nach erfolgreichem durchwinken fuhren wir die 30 km über die Landstraße weiter. Für die 10 km Autobahn wollten wir keine 15 Euro zahlen….. In Italien angekommen ging es auf der Autobahn weiter Richtung Venedig. In San Dona di Piave mussten wir dann Tanken. Es war unmöglich keine Tankstelle zu finden wo man nicht an einem Automaten bezahlen musste. Ich denke wir waren zur falschen Zeit tanken.Es war zur Mittagszeit um ca. 13 Uhr. Weiterhin fuhren wir geschätzt 3 Tankstellen an. Bei der ersten war uns der Liter Diesel für 1,60Euro dso viel zu tun hatten. Luisa hat uns sehr zeitig geweckt und so konnten wir schon um 10 Uhr starten. Wir fuhren bis zur Grenze nach Slowenien. IMG_1008Dort efinitiv zu teuer (und man denkt immer bei uns ist es teuer…), bei der zweiten funktionierte die Zahlung mit den verschiedensten Karten die wir hatten nicht (der Preis war …..naja ..ok…im Vergleich zur ersten mit 1,27Euro), also starten wir noch einen dritten Versuch. Eine Tankstelle weiter…funktionierte eine Karte…puh…geschafft und weiter ging die Fahrt nach Chioggia. Unterwegs haben wir noch weitere Tankstellen gesehen und die Preise schwanken bis 20Cent pro Liter. Wir waren sehr erstaunt das es so willkürliche Preise gibt.

Nach einiger Zeit sind wir dann in Chioggia angekommen. Dort fand ein kleines Familientreffen statt. Wir beendeten die Tag mit einer leckeren Pizza. Für Gesprächsstoff war gesorgt, denn wir hatten ja schon einiges Erlebt.

Am nächsten Tag liefen wir nach Chioggia, im Reiseführer als „Klein Venedig“ angepriesenen, hat uns nur bedingt gefallen. Der Weg dahin wurde von doch recht starken Verkehr gesäumt und auch von der Altstadt an sich waren wir wenig angetan. Es wirkte irgendwie wie der Stiefbruder von Venedig. Auf dem Weg zum Campingplatz holten wir uns noch leckeres Obst und beschlossen den nächsten Tag nach Venedig zu fahren.

Gesagt getan. Nach ca. 1 Stunde fahrt waren wir sind am Ziel. Der Campingplatz ist super ausgestattet für einen Besuch in der Stadt. Anschließend fuhren wir mit dem Bus gleich rein….wenn wir nicht die falschen Busnummern im Kopf gehabt hätten….so gab es vorher noch eine Stadtrundfahrt durch Mestre.

IMG_1093In Venedig angekommen ging es zur Rialtobrücke. Die Stadt ist viel romantischer als Chioggia. Wir schlenderten durch enge Gassen, liefen über zahlreiche Brücken und erfreuten uns an der Schönheit. Zwischen durch gab es ein leckeres Eis, viel besser als bei uns.

Leider wird die Rialtobrücke aktuell restauriert, so das nicht all zu viel zusehen war. Weiterging es zum Markusplatz. Luisa war ganz erfreut von den ganzen Tauben, sie lief und krabbelte ihnen hinterher. Es war eine Freude ihr zuzusehen. Dann führte uns der Weg wieder über zahlreiche enge Gassen IMG_1024und Brücken zu einem kleinen Restaurant, an dem wir uns erst einmal stärkten. Anschließend mit dem Bus zurück zum Campingplatz. 

Am Abend beschlossen wir heute wieder nach Kroatien zu fahren. Nun sind wir in Novigrad und haben schon 2 Ladungen Wäsche gewaschen und getrocknet.

Fazit:

Das Eis war sehr gut.

Italien war uns zu hektisch. Die anderen Autofahrer zu Rücksichtlos. Der Sprit zu teuer. Die Animation zu laut. Das Wasser zu dreckig. Der Schilderwald an den Straßen zu unübersichtlich. Aber Venedig war eine Reise wert.

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viel passiert bis Vrsar

 

IMG_0811Der letzte Eintrag ist nun schon 6 Tage her und seit dem ist viel passiert.

Am Dienstag haben wir, da es uns in Cres gut gefallen hat, nochmal einen kurzen Ausflug in das kleine Örtchen gemacht, haben uns noch einmal mit Obst und Gemüse am Gemüsestand versorgt. Anschließend am Campingplatz hat Luisa eine große Runde um den Platz eingelegt und sich mit Ebby, dem Hund unserer Nachbarn angefreundet. Danach ging es auf ein kleines Klettergerüst, was extra für ganz kleine Kinder war. Dort hat sie richtig viel Spaß gehabt. Sie ist sogar durch einen kleinen Tunnel gekrabbelt. Vom Spielplatz ging es dann zum Strand. Dort haben wir noch ein wenig im Wasser gespielt, doch dann hat sich die Sonne hinter den Wolken versteckt und es wurde kalt. Luisa war diese 2 Stunden voll in Action, da könnt ihr euch ja vorstellen wie fertig sie danach war. Sie auch schon wenn sie sich nur n ist dann Abends gegen 19 Uhr schon beim Abendbrot eingeschlafen und hat uns tatsächlich bist Halb 8 früh ausschlafen lassen. Früh´s haben wir noch ein kleinen Plausch mit unseren Nachbarn aus Luxemburg gehalten, die wir Mittags dann noch auf der Fähre nach Brestova nocheinmal getroffen haben. Von dort ging es dann nach Fazana, bei Pula auf den Campingplatz (Glampingplatz). Ich habe Dort dann das Vorzelt aufgebaut uns Franzi ist mit Luisa eine Runde Über den Platz gelaufen da, da die kleine ganz schlecht drauf war und nur gemeckert hat. Als die beiden dann wieder da waren meinte sie zu mir schon, „hier werden wir nicht lange bleiben.“ auf IMG_0807meine Frage wieso, meinte sie das hier nur „Alte“ Leute sind und die haben sie mit dem schreienden Kind nur schief angeschaut, so nach dem Motto „na toll jetzt ist die Ruhe vorbei“. Aber auch wir waren froh als Luisa dann Abends endlich im Bett lag. Am nächsten Morgen (der dann schon der Donnerstag war) sind wir nach Pula gefahren, um uns die Stadt anzuschauen. Aber so richtig gefallen hat uns Pula nicht. Zum einen haben wir lange einen Parkplatz gesucht und zum anderen gab es da für uns nicht viel zu sehen. Leider mussten wir noch eine Weile ausharren da wir erst ab 15 Uhr wieder durch die Schranke vom Campingplatz kamen. Von da an haben wir beschlossen, dass wir morgen weiter fahren. Nachmittags haben wir noch einmal einen kleinen Spaziergang über den Platz gemacht. Unten Am Strand standen 4 Wohnmobile mit einer geschätzten Länge von 12m und auf beiden Seiten das Wohnzimmer ausfahrbar, wo wir uns dann gesagt haben „so wollen wir nicht Enden“. So was ist für uns kein Camping mehr. Nachdem wir dann das Vorzelt abgebaut haben war dann der Tag auch schon vorbei.

Früh ging es dann weiter. IMG_0772Wir sind nach Rovinj gefahren. Dort hat es uns sehr gut gefallen. Eine wunderschöne kleine Stadt mit einer schönen Altstadt. Dort gab es viele Künstler die ihr Handwerk anboten. In etwa vergleichbar mit dem Montmatre in Paris. Es hat uns so gut gefallen das wir Montag noch nochmal vorbeischauen werden. Gegen Abend haben wir es uns dann auf unserem Platz in Vrsar gemütlich gemacht. Hier haben wir auch wieder super Internet, aus dem Grund schreibe ich heute mal wieder.

GIMG_0800estern waren wir in Porec, einer schöne kleine Stadt mit sehr viel Charme. Die Stadt war sehr belebt, wahrscheinlich auch aus dem Grund das gestern Samstag war. Nach einer kleinen Runde über die Hafenpromenade haben wir uns in einem Restaurant mit, unter anderem, einheimischer Grillküche nieder gelassen. Luisa war gegen Abend schnell wieder müde (sie schlief beim Essent wieder fast ein). Im Übrigen Klappt das Laufen bei Luisa immer besser, sie läuft immer sicherer und nun auch schon wenn sie sich nur an einer Hand festhalten kann. Zudem steht sie jetzt auch 2-3 Sekunden ohne das sie sich abstützt.

Zur Schlafenszeit der Kleinen hat sich der Himmel über uns stark zugezogen und als Luisa im Bett lag hat es dann auch noch gewittert. Die Wolken hingen gegen 22 Uhr so Tief über uns das man sie fast mit Händen greifen konnte. Rings rum sind heftige Blitze runter gekommen. 2-3 Stück müssen in nicht mal 200-300m um uns runter gegangen sein. Das war teilweise richtig unheimlich. Zu dem hat es dann auch noch rein geregnet…. Nachdem wir dann das Dach runter gemacht IMG_0874haben hat es glücklicherweise aufgehört reinzutropfen. Heute morgen hab ich Stelle die Undicht ist erst mal mit Panzertape abgeklebt. Mal schaun wie lange die Geschichte dicht ist. Ansonsten machen wir Heute auch mal Sonntag. Wir haben die Zeit genutzt um etwas aufzuräumen und werden den Tag heute ruhig zu Ende gehen lassen. Morgen geht es noch mal nach Rovinj und dann ist geplant weiter Richtung Italien zu fahren.

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Cres

IMG_0712  Heute mussten wir feststellen das der Campingplatz in Cres uns so gut gefällt, dass wir beschlossen haben noch einen Tag länger hier zu bleiben. Luisa hat uns heute wieder mal pünktlich um 7 geweckt. IMG_0679Oder sollte man sagen uns so lange schlafen lassen?… Nach dem Frühstück haben wir noch schnell eine Ladung Wäsche gewaschen. Als wir sie gerade angemacht hatten, ist hier in den Sanitärhäusern überall das Wasser ausgefallen. Glücklicherweise ist unsere Wäsche noch fertig und sauber geworden. Danach ging es an der Uferpromenade Richtung Cres. Bei herrlichen Sonnenschein haben wir uns das kleine Städtchen angeschaut. Im Hafen lagen viele kleine Fischerboote und Wassertaxi´s. Nach einer kleinen Runde durch kleine enge Gassen haben wir uns noch am Gemüsestand frisches Gemüse für´s Abendessen geholt und dann ging es wieder Richtung Campingplatz. Dort angekommen haben wir etwas die Sonne genossen, und die Ruhe, da Luisa Mittagsschlaf gemacht hat. Nachmittags haben wir uns dann an den Stand gelegt. Die Kleine hatte riesig viel Spaß mit dem Wasser.Sie bekam von anderen Kindern ein großes Wasserschildkröte (war ein Luftmatratze) und sie ist darauf geklettert. Wir haben hier einen schönen klP6060593einen Strand mit erbsengroßen Kies und nun ratet mal wer damit gespielt hat. Das Wasser war herrlich. Sogar Franzi hat sich ins Wasser getraut. Die Zeit verging so schnell das wir gar nicht gemerkt haben das wir fast 1,5 Stunden am Stand waren. Zum Schluss hat Luisa noch in einem großen Standkasten gespielt…wunderbar sah sie dann aus :-). 

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